13.08.2012 | Top-Thema Der DW-Zukunftspreis

Effizienz 2020: Innovationskraft der Branche

Kapitel
Prof. Dr. Hansjörg Bach, Jurypräsident des DW-Zukunftspreises der Immobilienwirtschaft
Bild: Haufe Online Redaktion

Der DW-Zukunftspreis der Immobilienwirtschaft 2012 wurde beim Kongress der Aareon AG in Garmisch-Partenkirchen nunmehr zum 9. Mal ­vergeben – und war wiederum ein ­spektakulärer Erfolg.

Ein Blick zurück: Bei den Planungen für den Kongress des Jahres 2004 kamen Aareon und die Chefredaktion der DW Die Wohnungswirtschaft auf die Idee, einen „Zukunftspreis der Branche“ auszuloben. Das war ein Wagnis. Die Branche kannte Wettbewerbe bis dahin eigentlich aus dem Bereich der Architektur. Jetzt sollten in einem Wettbewerbsverfahren herausragende, zukunftsorientierte betriebswirtschaftliche Innovationen, die bereits in Wohnungsunternehmen nachgewiesen erfolgreich umgesetzt waren, dokumentiert und ausgezeichnet werden. Fraglich war, ob die Branche diesen Impuls aufgreifen würde. Die wichtigen Eckpunkte für die Durchführung wurden festgelegt: Die Schirmherrschaft für den Wettbewerb übernahm der Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, die technische Betreuung Siegfried Rehberg mit seinem Team vom Verband Berlin Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU). In die Wettbewerbsjury wurden namhafte Vertreterinnen und Vertreter von Wohnungsunternehmen berufen. Der Vorsitz der Jury wurde mir als Vertreter der Wissenschaft und Vorsitzendem des GdW-Fachausschusses Betriebswirtschaft übertragen. Die Vorstellung der Initiatoren war es, beispielhafte Leuchttürme in wichtigen Zukunftsbereichen der Wohnungswirtschaft als Wegweiser im Rahmen des größten immobilienwirtschaftlichen Kongresses in Garmisch vorzustellen. Die Jury identifizierte u. a. als Wettbewerbsthemen: „Betriebskostensenkung – Contra 2. Miete“, „Wohnen im Wandel“, „Profession fürs Wohnen“, „Nachhaltigkeit“. In den Jahren 2011 und 2012 stand „Wirtschaftlichkeit“ und „Effizienz 2020“ im Fokus. Der hohe Anspruch an einen Zukunftspreis für eine ganze Branche wurde eingelöst! Bei allen Einreichungen fiel es der Jury sehr schwer, nur drei Preisträger auszeichnen zu dürfen. Die Spitze des Leistungsfeldes war immer dicht besetzt. Die spektakuläre positive Erkenntnis nach diesen neun Jahren: Die ausgezeichneten Beispiele verbreiteten sich anschließend in relativ kurzer Zeit danach in der Branche. Sie werden bei den Wohnungsunternehmen zum Standard. Die Feststellung von GdW-Präsident Axel Gedaschko anlässlich der Preisverleihung dieses Jahr trifft voll und ganz zu: Der Zukunftspreis zeigt deutlich den Wandel und die Herausforderungen für und in der Wohnungswirtschaft. Und: Die Branche ist sehr imstande, diese Herausforderungen zu meistern.

Prof. Dr. Hansjörg Bach, Prorektor der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen HfWU und Jurypräsident des DW-Zukunftspreises der Immobilienwirtschaft

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