16.09.2015 | Projekt

Degewo fördert Gemeinschaftsgarten in der Berliner Gropiusstadt

Das Projekt startete mit einem Planungsworkshop
Bild: degewo / Tina Merkau

Die Degewo AG will in Kooperation mit dem Verein Common Grounds und der Himmelbeet gGmbH eine Gemeinschaftsgartenfläche für die Bewohner der Großsiedlung Gropiusstadt einrichten. 

In einem Innenhof am Käthe-Dorsch-Ring werden Bewohner eingeladen, den Garten auf 500 Quadratmetern Fläche zu planen, selbst zu bepflanzen und zu pflegen. Anfang September startete das Projekt mit einem Nachbarschaftsfest und einem Planungsworkshop mit den Anwohnern. Die Bepflanzung soll ab dem Frühjahr 2016 beginnen.

"Ich bin davon überzeugt, dass Gemeinschaftsgärten das nachbarschaftliche Miteinander stärken, weil sie Raum für Begegnung, Teilhabe und fürs Selbermachen geben", sagt degewo-Vorstand Kristina Jahn. Degewo finanziert die Gartenbauarbeiten und fachliche Betreuung und stellt das Gartenland kostenfrei zur Verfügung.

Der Verein Common Grounds hat u. a. ein Toolkit entwickelt, das bei der Gründung und Weiterentwicklung urbaner Gärten helfen soll. Himmelbeet übernimmt Gartenbau-Aufträge und unterstützt ebenfalls bei Konzeption, Planung und Aufbau sozialer urbaner Gärten.

Die Begleitung des Gemeinschaftsgartens in der Gropiusstadt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie dem Umweltbundesamt im Rahmen des von Common Grounds e.V. initiierten Projekts "LebensMittelPunkt – Integration von Gemeinschaftsgärten in Lebens- und Wohnräume" gefördert.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Quartiersentwicklung

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