16.09.2016 | IT-Infrastruktur

In eigener Sache: Cloud-Lösungen auf dem Vormarsch

Cloud-Lösungen werden beliebter - aber Unternehmen haben nach wie vor Sorge um ihre Daten.
Bild: Deutsche Telekom

Viele Unternehmen haben inzwischen ihre Zurückhaltung gegenüber Cloud-Lösungen aufgegeben, auch in der Wohnungswirtschaft wird der externe Service immer beliebter. Nach wie vor sind die Betriebe aber skeptisch, wenn es um das Thema Datensicherheit geht.

Erstmals haben im vergangenen Jahr in Deutschland mehr als die Hälfte der Unternehmen Daten oder Software in externen Rechenzentren genutzt. Das ermittelte Bitkom Research im Auftrag der Unternehmensberatung KPMG. Und die Zahl der Firmen, die eine Umstellung erwägen, steigt weiter. "Cloud-Computing ist eine Killer-Applikation der Digitalisierung", sagt Dr. Axel Pols, Geschäftsführer von Bitkom Research. Kleine und mittlere Unternehmen hätten ihre Zurückhaltung endgültig abgelegt. Auch in der Wohnungswirtschaft wird der externe Service immer beliebter. Haufe bietet die Software Wowinex gemeinsam mit dem Partner Pironet NHD den Betrieb im Rechenzentrum an.

Speicher und Server wachsen mit

Bei der Pironet Business Cloud lagern Anwender IT-Leistungen wie Speicherplatz, Rechenkapazitäten oder die Software an den Dienstleister aus. Die Nutzer können je nach Bedarf auf die Ressourcen und Programme zugreifen. Der Kunde erwirbt keine Lizenzen, sondern mietet die Software. Speicher- und Serverkapazitäten wachsen nach Bedarf mit den Beständen oder lassen sich einfach wieder reduzieren. Dadurch müssen keine teuren Serverkapazitäten für Spitzenzeiten vorgehalten werden. Für Erweiterungen wie Mieterportale muss nicht zunächst in die IT-Infrastruktur investiert werden, ohne zu wissen, wie stark diese tatsächlich genutzt wird. Der Cloud-Partner kümmert sich um die erforderliche IT-Infrastruktur, um Lizenzen, Speicherplatz, Updates und Wartung. Die IT-Abteilungen werden so entlastet und haben Kapazitäten für andere Aufgaben. Das Unternehmen spart die Anfangsinvestitionen, die laufenden Ausgaben werden planbarer. Hinzu kommen Effizienzgewinne. Mitarbeiter greifen zunehmend von jedem Standort und über verschiedene Geräte auf Daten zu. Die ständige Verfügbarkeit der Daten, unabhängig von den jeweiligen Endgeräten, spart Arbeitszeit und reduziert Fehler bei der Übertragung von Daten per Hand.

Bedenken wegen Datensicherheit

Viele Unternehmen haben dennoch Bedenken, ihre Daten mit externen Dienstleistern auszutauschen. Sie fürchten vor allem, dass Unberechtigte Zugriff auf sensible Daten bekommen oder dass diese verloren gehen können. Die Angst ist nicht unbegründet. Doch das Risiko eines Cyberangriffs ist unabhängig von einer Cloud-Nutzung. Gerade kleine und mittlere Unternehmen müssen sich die Frage stellen, ob sie die gesetzlich vorgeschriebenen hohen Sicherheitsstandards erfüllen können. Oft können zertifizierte Partner diese Sicherheit besser gewährleisten. Die andere Befürchtung ist, dass die Wohnungsunternehmen über ihre Daten im Rechenzentrum nicht oder nur verbunden mit hohen Zusatzkosten verfügen können. Das ist jedoch nicht bei allen Systemen der Fall.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Cloud

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