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"Charlotte" baut Mehrgenerationenhaus im Nordwesten Berlins

(v. l.) Prof. Klaus-Peter Hillebrand (BBU), Rudolf Orlob und Gabriele Bohleber (Vorstände "Charlotte"), Maren Kern (BBU), Carsten-Michael Röding (Baustadtrat Spandau) und Architekt Roman Lichtl
Bild: Tina Merkau

In Berlin-Hakenfelde hat die Charlottenburger Baugenossenschaft eG im April 2015 Richtfest für ein Mehrgenerationenhaus mit 32 Wohnungen gefeiert.

Die 1,5- bis 4-Zimmer-Wohnungen weisen Wohnflächen zwischen 42 und 115 Quadratmetern auf und sind barrierefrei per Aufzug erreichbar. Die Erdgeschosswohnungen verfügen über Terrassen, zu den übrigen Wohnungen gehören Balkone. Im Keller gibt es Abstellräume für Kinderwagen, Fahrräder und Rollatoren. Im Erdgeschoss ist ein 102 Quadratmeter großer Gemeinschaftsraum vorgesehen.

Die Nettokaltmiete beläuft sich auf 8,50 Euro pro Quadratmeter. Da das Gebäude den Effizienzhaus-55-Standard erreicht, geht die Wohnungsgenossenschaft davon aus, dass die Heizkosten verhältnismäßig niedrig ausfallen.

Das gemeinschaftliche Wohnen verschiedener Altersgruppen und Wohnformen steht bei dem Projekt im Fokus. Eine Arbeitsgruppe aus Genossenschaftsmitgliedern, Vertretern und Mitgliedern des Aufsichtsrats hatte im Vorfeld Erfordernisse des gemeinschaftlichen Wohnens mehrerer Generationen erarbeitet und mit der Wohnungsgenossenschaft und dem Architekten diskutiert.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Neubau, Altengerechtes Wohnen, Energie

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