25.11.2014 | CalCon Forum 2014

Vom Wassermelonen-Effekt und sozialer Faulheit

Vorstand Christian Wetzel eröffnet das Forum unter dem Motto „Was bin ich?“ und erinnert an die Quizshow mit Robert Lemke.
Bild: CalCon

Unter dem Motto „Was bin ich? Rollen verstehen und ganzheitlich agieren“ gingen die Teilnehmer am 19. und 20. November beim CalCon Forum 2014 der Frage nach, wie in der Immobilienbranche die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure mit unterschiedlichen Rollen vereinfacht werden kann.

Zum Auftakt der Veranstaltung erläuterte Prof. Dr. Remer, Experte für Schwarmintelligenz, wie Unternehmen dieses Phänomen für sich nutzen können. Dabei wurde klar, dass dies mit Vorsicht zu genießen ist, denn Schwärme an sich sind nicht wirklich intelligent. Dennoch können Organisationen viel von ihnen lernen, wenn es um die immer wichtiger werdende Fähigkeit geht, sich schnell an neue Situationen anzupassen.

Prof. Dr. Komus, der an der Hochschule Koblenz das BPM-Labor für Business Process Management und Organizational Excellence leitet, wies u. a. auf typische Probleme bei der Umsetzung des Prozessmanagements hin, etwa den sog. Wassermelonen-Effekt, der dafür steht, dass der Status von Projekten beim Weg durch die Hierarchie als immer besser beurteilt wird. Während man auf der untersten Ebene alles auf rot setzt, macht das mittlere Management daraus orange und bis es die oberste Ebene erreicht hat, wird die Farbe analog zur Wassermelone grün, was ein falsches Bild der tatsächlichen Situation vermittelt. Damit Derartiges nicht geschieht, sei insbesondere die Kultur des Unternehmens von Bedeutung.

Schlagworte zum Thema:  Veranstaltung, Prozessmanagement

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