| Berlin-Reinickendorf

Blockheizkraftwerk versorgt Unesco-Siedlung

Eröffnung des BHKW mit Stadtentwicklungs-Senator Michael Müller (r.)
Bild: Deutsche Wohnen AG

Das größte Blockheizkraftwerk (BHKW) der Berliner Wohnungswirtschaft wurde am 16. April im Stadtteil Reinickendorf in Betrieb genommen: Das Kraftwerk der Deutsche Wohnen AG soll in Zukunft bis zu 2.500 Wohnungen in der Unesco-Welterbe-Siedlung mit Wärme und Warmwasser versorgen.

Jährlich können durch die elektrische Leistung von 900 kW 7.200 MWh elektrische Energie erzeugt werden. Das deckt den Strombedarf von rund 2.000 Haushalten. Die dabei anfallende thermische Energie stellt die Warmwasserbereitung der insgesamt 2.500 angeschlossenen Wohnungen fast vollständig sicher.

Im Winter übernehmen zwei moderne Gaskessel mit Abgaswärmetauscher mit einer Gesamtleistung von 11,6 MW die Abdeckung der Spitzenlast der Heizenergieversorgung. „Das größte Blockheizkraftwerk der Berliner Wohnungswirtschaft rechnet sich für die Umwelt und für die Mieterinnen und Mieter. Verglichen mit der alten Befeuerung durch Heizöl werden jährlich mehr als 3.800 t CO2 eingespart“, sagte Michael Müller, Berliner Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, bei der Eröffnung des BHKW.

Schlagworte zum Thema:  Blockheizkraftwerk, Strom, Berlin

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