22.04.2013 | Quartiersmanagement

Taschengeld für ein sauberes Wohnumfeld

Mehr Sauberkeit in Langen: Begleiter Ahmet Karatepe (l.) von der Islamischen Gemeinde Langen und Projektleiter Sascha Langknecht von der Nassauischen Heimstätte (r.) mit den fünf Jugendlichen.
Bild: NH/Marc Strohfeldt

Die Nassauische Heimstätte bietet im Rahmen eines gemeinsamen Beschäftigungsprojekts mit der Türkisch Islamischen Gemeinde zu Langen e.V. Jugendlichen wöchentlich die Möglichkeit, ihr Taschengeld aufzubessern. Sie halten unter fachlicher Anleitung das Quartier sauber.

Für die Siedlung erweist sich das Beschäftigungsprojekt als eine wichtige Kooperation. „Als Wohnungsunternehmen möchten wir für unsere Mieter natürlich eine hohe Wohnqualität erreichen. Dafür sind die Attraktivität und die Sauberkeit der Außenbereiche sehr wichtig“, erläutert Projektleiter Sascha Langknecht aus dem Bereich Sozialmanagement und Marketing der Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt. Als positiven Nebeneffekt sieht er die Einbindung von Jugendlichen aus dem Quartier: „Durch ihr persönliches Engagement identifizieren sie sich weitaus stärker mit einem Gebiet, das sie selbst sauber halten“, so Langknecht weiter. 

Bereits seit 2008 gibt es das Taschengeld-Projekt in Langen, das von der Nassauischen Heimstätte/Wohnstadt finanziert wird. „Insgesamt”, so rechnet Langknecht vor, „kostet uns die Attraktivität des Viertels und ein deutlich verbesserter Sozialzusammenhang rund 3.000 Euro im Jahr.” Die Kampagne sei, das hätten andere Taschengeld-Projekte bewiesen, jeden Cent wert. Schon allein die deutlich geringeren Vandalismusschäden wiegen die Kosten auf. 

Weitere Informationen: www.naheimst.de

Schlagworte zum Thema:  Quartiersentwicklung

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