| Dezentrale Energieversorgung

Kommunale Berliner Wohnungsunternehmen kooperieren mit Stadtwerken

Gesobau-Vorstandsvorsitzender Jörg Franzen bei der Pressekonferenz zur Bekanntgabe der Kooperation
Bild: Berliner Wasserbetriebe / Jack Simanzik

Die Gesobau AG und die Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH haben mit den Berliner Stadtwerken eine Vereinbarung über sogenannte Mieterstrom-Projekte zur Erzeugung und Nutzung von Ökostrom im Quartier getroffen. Im August 2015 erfolgt der Baustart für die ersten Vorhaben.

Bis Oktober 2015 entsteht auf dem Dach eines Gebäudes der Gesobau AG in Berlin-Pankow eine 800 Quadratmeter große Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 100 kWp. Im Herbst wird zudem auf einem Gebäude der Stadt und Land in Berlin-Hellersdorf eine 4.500 Quadratmeter große Photovoltaikanlage installiert.

Zusätzlich haben die beiden kommunalen Wohnungsunternehmen jeweils zwei Folgeprojekte geplant. Insgesamt wollen die Berliner Stadtwerke in den kommenden anderthalb Jahren 18.100 Quadratmeter Kollektorfläche mit einer Gesamtleistung von 2.253 kWp errichten. Der geplante Anlagenpark soll pro Jahr einen CO2-Ausstoß von 1.088 Tonnen einsparen.

Die Berliner Stadtwerke GmbH wurden 2014 als hundertprozentige Tochter der Berliner Wasserbetriebe gegründet. Das Unternehmen investiert in den Aufbau von Solar-, Windkraft- und Blockheizkraftwerks-Anlagen zur dezentralen Produktion erneuerbarer Energien.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Energie, Wärme

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