24.12.2014 | Wohnungswirtschaft

Behindertengerechter Umbau: Wohnprojekt in Espelkamp

In dem Wohnprojekt erhalten Menschen mit Behinderung bedarfsgerechte Unterstützung
Bild: Aufbaugemeinschaft Espelkamp

Die Aufbaugemeinschaft Espelkamp GmbH bietet in Kooperation mit der Diakonischen Stiftung Wittekindshof in zwei umgebauten Reihenhäusern ein Wohnprojekt für Menschen mit Behinderung.

Die beiden Reihenhäuser wurden umgebaut, um verschiedene Wohnformen für Menschen mit Behinderung zu ermöglichen. Für das stationär unterstützte Wohnen stehen nach dem Umbau zwei barrierefreie Wohnungen im Erdgeschoss mit jeweils vier Einzelzimmern und einem gemeinsamen Wohn- und Aufenthaltsraum zur Verfügung. Neben den beiden Wohnungen befinden sich im Erdgeschoss ein Büro für die Mitarbeiter des Wittekindshofes und ein Zimmer für die Nachtbereitschaft. Im Obergeschoss der beiden Häuser sind sechs Appartements mit Wohnflächen von etwa 40 Quadratmetern entstanden. Die Mieter werden im Rahmen des ambulant unterstützten Wohnens lediglich in Lebensbereichen begleitet, die sie nicht allein bewältigen können oder in denen ihre Selbstständigkeit noch gezielt gefördert werden soll. Insgesamt haben 14 Menschen mit Behinderung in dem Wohnprojekt ein Zuhause gefunden.

Die Reihenhäuser befinden sich in einer Siedlung in der südöstlichen Innenstadt von Espelkamp, die in den 1950er Jahren errichtet worden war. Im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes Soziale Stadt Espelkamp startete die Aufbaugemeinschaft Espelkamp im Jahr 2012 ein Programm zur innerstädtischen Quartiersentwicklung mit Gesamtinvestitionen in Höhe von 2,8 Millionen Euro.

Selbstbestimmtes Wohnen für Menschen mit Behinderung anzubieten, ist eine wichtige Zukunftsaufgabe für Wohnungsunternehmen. Die Neue Lübecker Norddeutsche Baugenossenschaft eG bietet zum Beispiel seit Ende Oktober 2014 ein inklusives Wohnprojekt an.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Barrierefreiheit, Modernisierung

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