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BBU stellt Wohnleitfaden für Geflüchtete zur Verfügung

Der Wohnleitfaden erklärt mit Piktogrammen grundsätzliche Verhaltensregeln: kein offenes Feuer, Wohnungstür abschließen u.s.w. (Ausschnitt).
Bild: BBU

Der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. hat einen Wohnleitfaden entwickelt, der Geflüchteten Informationen zur in Deutschland üblichen Nutzung einer Wohnung bietet. Wohnungsunternehmen und Hilfsinitiativen können den Leitfaden kostenlos herunterladen und bei Bedarf für ihre jeweilige Nutzergruppe anpassen und ergänzen.

Mithilfe von Piktogrammen und Texten auf Deutsch, Arabisch und Englisch werden Themen wie "Heizen und Lüften", "Müllentsorgung" und "Gemeinschaftlicher Umgang" erklärt.

In anderen Kulturen sind die Vorstellungen davon, was gutes Wohnen ist, anders. Beispielsweise stellen praktizierende Muslime spezielle Anforderungen an Sanitärräume. Der Wohnleitfaden soll im Interesse der Wohnungsunternehmen, der Nachbarn und der Flüchtlinge helfen, Missverständnisse, Konflikte und Schäden an der Wohnung zu vermeiden.

"Im letzten Jahr sind rund 125.000 Menschen nach Berlin und Brandenburg geflüchtet. Viele von ihnen werden dauerhaft bei uns bleiben. Dieser Zuzug stellt uns vor große Herausforderungen, ist aber auch eine große Chance. Um unsere Mitgliedsunternehmen bei der Integration der Geflüchteten zu unterstützen, haben wir gemeinsam mit ihnen unseren Wohnleitfaden erarbeitet. Damit wollen wir den Neuankömmlingen ihre ersten Schritte in den neuen Nachbarschaften erleichtern", sagte BBU-Vorstand Maren Kern.

Der Wohnleitfaden steht auf der BBU-Website zum kostenlosen Download zur Verfügung. Bei Bedarf können Wohnungsunternehmen den Leitfaden außerdem per Mail als offene Datei anfordern, um ihn modifizieren zu können.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft

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