| Mietwohn-Index des VdW Bayern

Bayern befürchten Mangel an bezahlbaren Wohnungen

Xaver Kroner, Verbandsvorstand des VdW Bayern
Bild: vdw Bayern

60 Prozent der Befragten fürchten, dass es nicht genügend bezahlbare Wohnungen geben wird, um den künftigen Bedarf zu decken – so lautet ein zentrales Ergebnis des 1. Mietwohn-Index für Bayern, für den 630 Männer und Frauen ab 14 Jahren in Bayern befragt wurden.

Die GfK Marktforschung führte die repräsentative Umfrage im Auftrag des Verband Bayerischer Wohnungsunternehmen e.V. (VdW Bayern) durch.

77 Prozent der Befragten meinen, dass in Zukunft noch mehr Menschen auf günstigen Wohnraum angewiesen sein werden. 68 Prozent der Bayern glauben, dass vor allem Familien mit Kindern Schwierigkeiten haben werden, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Ebenfalls 68 Prozent sind überzeugt, der Staat müsse mehr tun, um dem zunehmenden Mangel an bezahlbaren Wohnungen entgegenzusteuern.

"Mehr preiswerter Wohnraum ist nur durch sinkende Baukosten und höhere Wohnraumförderung möglich", sagte Xaver Kroner, Verbandsvorstand des VdW Bayern. Hier sei der Staat gefordert.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Sozialwohnung

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