23.05.2014 | Top-Thema Bad

Badsanierung im Bestand: 16 Bäder auf einen Streich

Kapitel
Eines der sanierten Bäder mit barrierefreier Dusche
Bild: Blome

Viele Entscheider aus der Wohnungswirtschaft stehen vor derselben Herausforderung: Die Bäder in ihren Beständen sind veraltet und müssen dringend saniert werden. Für eine Badsanierung werden aber i. d. R. mindestens drei Wochen veranschlagt – ein Problem, wenn die Wohnungen vermietet sind. So ging es auch der Wohnungsbaugesellschaft Budenheim GmbH, die sämtliche Bäder in einem Mehrfamilienhaus plus Gäste-WCs und Stränge sanieren wollte.

„In einem Haus aus den 1970er Jahren mit 16 Parteien in der Jahnstraße kam es immer wieder zu Wasserrohrbrüchen und anderen Problemen in den Bädern“, schildert Wohnbau Budenheim-Vorstand Adam Molczyk die Ausgangssituation. Eine Sanierung war zwar bereits geplant, allerdings erst zwei Jahre später. „Die Versicherung drohte jedoch, die Prämie zu erhöhen, deshalb mussten wir handeln.“

Die Modernisierung wurde ausgeschrieben: Die Bäder sollten barrierefreie Duschen erhalten, die Sanierung im Bestand ausgeführt und gleichzeitig eine Strangsanierung vorgenommen werden. Unter den Angebot abgebenden Firmen war auch die Firma Blome, die auf Badmodernisierung spezialisiert ist. Da das Unternehmen nur sieben bis zehn Werktage pro Bad für die Modernisierung veranschlagte, weckte das Angebot bei Molczyk besonderes Interesse. Er befragte Kollegen, die bereits Badmodernisierungen mit der Firma durchgeführt hatten, und besichtigte fertige Bäder im nahe gelegenen Rüsselsheim. Dabei informierte er sich auch über das patentierte BadWand-System, das die Sanierung in so kurzer Zeit ermöglicht.

Obwohl die Beauftragung einzelner Gewerke auf den ersten Blick preiswerter gewesen wäre, entschieden sich Vorstand und Aufsichtsrat für die Modernisierung mit dieser Firma. Er begründet dies so: „Erstens war das Leistungspaket umfassender und hatte eine höherwertige Ausstattung. Das Angebot umfasste die Erneuerung aller Wasser-, Abwasser- und Elektroleitungen sowie Heizungsvor- und -rücklauf.”

Zur Badausstattung gehörten Fliesenboden, raumhohe Wandfliesen, abgehängte Decken mit Lichtstrahlern, neue WCs, Waschtische, Bidets, eine barrierefreie Dusche, eine Duschabmauerung mit doppelter Glastür, neue Heizkörper sowie Stellfläche für die Waschmaschine mit eigenem Ablauf. Zusätzlich wurde in jeder Wohnung noch das Gäste-WC modernisiert. Das war weit mehr, als die einzelnen Gewerke im Leistungsumfang hatten. „Zweitens war uns wichtig, dass die Baustellenzeit so kurz wie möglich sein sollte, da die Sanierung im Bestand stattfand. Hier war Blome mehr als doppelt so schnell wie die anderen Anbieter. Drittens bietet die Firma eine Rundumbetreuung, fachliche Beratung und ausgefeilte Logistik. Und viertens wollten wir ein erfahrenes Unternehmen beauftragen, das gut mit den Mietern umgehen kann“, so Molczyk.

Baustellenlogistik
Die Modernisierung aller 16 Bäder war in weniger als vier Wochen abgeschlossen. Acht Monteure waren vor Ort. Mit einem Aushang im Treppenhaus wurde jeder Mitarbeiter, mit Foto und Mobiltelefonnummern, den Mietern vorgestellt. Es war jeweils ein Handwerker für ein Bad zuständig. Jeder hatte seinen eigenen Materialcontainer, in dem das komplette Bad untergebracht war. Es wurden je zwei Stränge gleichzeitig saniert, so dass am Ende jeder Monteur zwei Bäder gebaut hatte.

„Alle Termine wurden eingehalten. Minimängel wie Fugen, die nachverdichtet werden mussten, wurden in kürzester Zeit beseitigt. Auch die Resonanz der Mieter war sehr positiv. Sie sind begeistert von der hervorragenden Qualität der Bäder. Obwohl wir eine kleine Firma mit begrenztem Budget sind, würden wir uns auch in Zukunft wieder an diesen Badsanierungsspezialisten wenden“, bilanziert Molczyk.

Ellen Krause

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Modernisierung, Bad

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