19.04.2013 | Architekturwettbewerb

Siedlungen der 60er-Jahre ins 21. Jahrhundert holen

Um die Wohnungsnot nach dem 2. Weltkrieg zu lindern, entstanden an den Stadträndern architektonisch gleichförmige Siedlungen: drei- bis viergeschossige Mehrfamilienhäuser in Zeilenbauweise mit kleinen 3-Zimmer-Wohnungen
Bild: GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen

Die Bremer GEWOBA Aktiengesellschaft Wohnen und Bauen hat einen Architekturwettbewerb ausgelobt, im Rahmen dessen neun Architekturbüros erschwingliche Erweiterungsbauten für Siedlungen aus dem sozialen Wohnungsbau der 50er und 60er-Jahre entwerfen sollen.

Unter dem Motto „Ungewöhnlich weiter wohnen“ sind machbare Konzeptstudien gesucht, die auf vergleichbare Siedlungs-und Bebauungsstrukturen übertragbar sind. Die Gebäude müssen barrierefrei geplant sein, sodass sowohl Rollatoren als auch Kinderwagen manövrieren können. Wenn möglich, soll auch der Altbaubestand über den Neubau schwellenlos erschlossen werden, beispielsweise über Aufzugsanlagen und Laubengänge. Der Neubau soll zudem über Vier-Zimmer-Wohnungen (bis 85 m²) und Zwei-Zimmer-Wohnungen (47 m² bis 60 m²) verfügen. Aus den Wettbewerbsergebnissen soll eine Gestaltungsfibel entstehen, die als architektonischer Leitfaden für neue Wohnungsbauprojekte des Bremer Vermieters dienen soll. 

Weitere Informationen: www.gewoba.de

Schlagworte zum Thema:  Erweiterung

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