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Essener Allbau AG beginnt Großmodernisierung für 28 Millionen Euro

Die Modernisierungsmaßnahmen starteten am Essener Storpplatz
Bild: Allbau AG

Die Allbau AG hat im Essener Südostviertel das größte Modernisierungsprojekt ihrer Geschichte begonnen. Insgesamt werden dort 595 Mietwohnungen und drei Gewerbeeinheiten in 93 Gebäuden modernisiert. Das Investitionsvolumen beträgt 28 Millionen Euro.

Die Arbeiten wurden am Storpplatz begonnen. In gut zweieinhalb Jahren soll die Maßnahme an der Kaiserhofstraße abgeschlossen werden.

Neben einer energetischen Fassadensanierung der Bauten aus den Baujahren 1921 bis 1958 ist auch die Montage von 508 neuen Balkonen geplant. Außerdem werden die bisherigen Nachtspeicheröfen durch moderne Heizungsanlagen ersetzt und alle Bäder erneuert. Das Erscheinungsbild der Gebäude und der Außenanlagen sollen umfassend aufgewertet und ein Müllmanagement eingeführt werden. Zudem will man zusammen mit der Essener Polizei Maßnahmen zur Einbruchs- und Kriminalprävention treffen.

Das Südostviertel ist eines von sechs Starterquartieren, die durch das NRW-Bauministerium im Rahmen des Programms "Besser wohnen – energetische Sanierung plus" gefördert werden. Gemeinsame Zielvorgabe von der Stadt Essen, der Landesregierung und Essens größtem Wohnungsanbieter ist, dass sich trotz der hohen Investitionen die bisherige Grundmiete von rund 5 Euro pro Quadratmeter nur marginal erhöht. Neben den Fördermaßnahmen des Landes wurde auch eine Vereinbarung mit dem Jobcenter Essen getroffen, um Empfängern von Transferleistungen zu ermöglichen, hier trotz höherer Mieten wohnen bleiben zu können.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Modernisierung, Sanierung

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