08.10.2014 | Wohnungswirtschaft

500. Teilnehmerin bei Senioren-Service "Sophia"

v.l.: Friedlieb Anklam, Jörn Richters (Degewo), Rudolf Kujath ("Sophia") und Frank Bielka
Bild: degewo

Für das Projekt "Soziale Personenbetreuung – Hilfen im Alltag" ("Sophia"), das im Jahr 2007 von Wohnungsgesellschaft Degewo sowie der Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft initiiert wurde, hat sich im September die 500. Teilnehmerin angemeldet.

Die 87-Jährige Friedlieb Anklam wohnt in einem Degewo-Seniorenwohnhaus in der Weddinger Ackerstraße. Im Rahmen des "Sophia"-Programms erhält sie unter anderem ein Notrufarmband, das Alarm auslöst, wenn der Träger sich längere Zeit nicht bewegt.

Zudem kann sich jeder "Sophia"-Nutzer an einen der 35 ehrenamtlichen Telefonpaten wenden. Diese helfen den Senioren als Gesprächspartner, Ratgeber und Vermittler von Dienstleistungen.
Zudem werden Hilfeleistungen im Haushalt sowie Beratung bei Antragstellungen angeboten. "Sophia" ist zudem Mitglied in der "Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungsanpassung e.V." und berät Senioren und Menschen mit Einschränkungen bei Maßnahmen der Wohnraumanpassung.

Nach Angaben des ehemaligen Degewo-Vorstands Frank Bielka, der zum 1. Oktober in den Ruhestand ging, können Teilnehmer von "Sophia" im Durchschnitt zwei Jahre länger in den eigenen vier Wänden wohnen bleiben. "Selbstbestimmt zu leben, ist für viele ältere Menschen enorm wichtig", sagte Bielka. Die Mieter können zwischen verschiedenen Servicepaketen auswählen, die zwischen 16,90 und 43,90 Euro pro Monat kosten. Die Pflegekassen zahlen bei Vorliegen der entsprechenden Pflegestufe einen Zuschuss.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Demografischer Wandel, Altengerechtes Wohnen, Barrierefreiheit

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