24.11.2011 | Steuern

Zwei weitere Bundesländer erhöhen Grunderwerbsteuer

In Niedersachsen, Bremen, Brandenburg, dem Saarland, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg ist der Immobilienkauf bereits teurer. Ab 1.1.2012 und 1.3.2012 erhöhen nun auch Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz die Grunderwerbsteuer von 3,5 auf fünf Prozent.

Allein in Schleswig-Holstein verspricht sich das Finanzministerium laut PlanetHome Mehreinnahmen von 80 Millionen Euro pro Jahr. Jährlich nehmen die Länder durch die Grunderwerbsteuer deutschlandweit rund fünf Milliarden Euro ein.

Bei einer kleinen Eigentumswohnung in Lübeck zum Kaufpreis von 120.000 Euro halten sich die Effekte in Grenzen. Müssen Käufer bis Jahresende 4.200 Euro Grunderwerbsteuer zahlen, sind es ab 1. Januar 6.000 Euro. Kapitalanleger, die jedoch ein Mehrfamilienhaus für 1,3 Millionen Euro erwerben, müssen Mehrkosten von 19.500 Euro kalkulieren.

Insgesamt müssen Immobilienkäufer in Deutschland laut PlanetHome für Kaufnebenkosten je nach Bundesland und Höhe der vereinbarten Maklercourtage bis zu 13 Prozent einrechnen. Neben der Grunderwerbssteuer fallen zwischen drei und sechs Prozent des Kaufpreises (zzgl. MwSt.) für den Makler sowie rund 1,5 Prozent Gebühren für Notar und Grundbuchamt an.

Aktuell

Meistgelesen