30.04.2012 | Demografiestrategie

ZIA fordert stärkere Berücksichtigung der Immobilienwirtschaft

Barrierefreie Wohnungen für Senioren als Teil einer erfolgreichen Strategie
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Bundesregierung hat ihre Demografiestrategie vorgelegt. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) begrüßt die Initiative, fordert aber eine stärkere Berücksichtigung der Immobilienwirtschaft.

"Die Bundesregierung hat erkannt, dass das Thema demografischer Wandel oberste Priorität hat. Trotz ihrer Schlüsselrolle kommt die Immobilienwirtschaft in dem Strategiepapier viel zu kurz", sagt Andreas Mattner, Präsident des ZIA.

Dabei sei die Anpassung des Immobilienbestands und der Quartiere an die Anforderung einer alternden Gesellschaft eine der zentralen Herausforderungen der Zukunft. "Wir stehen als Partner der Politik zur Verfügung und unterstützen gerne die Bundesregierung bei der Ausgestaltung der Strategie", so Mattner weiter. Nur gemeinsam könne man die Herausforderungen des demografischen Wandels meistern.

Gesamte Immobilienbranche betroffen

Ob Wohn-, Gewerbe- oder Einzelhandelsimmobilien, alle Immobilienarten müssten sich auf neue Anforderungen einstellen. Dazu gehörten beispielsweise barrierefreie Wohnungen, die Anpassung von Büroarbeitsplätzen an die Bedürfnisse älterer Arbeitnehmer oder auch die seniorenfreundliche Ausstattung von Einzelhandelsgeschäften. Städtebauliche Aspekte sollten bei der Gestaltung demografiegerechter Stadtquartiere daher unbedingt einbezogen werden. Mattner: "Entscheidend sind wirtschaftlich tragfähige Lösungen. Die Politik ist gefordert, vernünftige Rahmenbedingungen zu schaffen."

Schlagworte zum Thema:  Demografie

Aktuell

Meistgelesen