W&W prüft Verkauf der Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank

Der Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) prüft Optionen für die 100-prozentige Tochter Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank. Möglich sei eine Kooperation mit einem Partner, aber auch ein Verkauf der Bank, teilt das Ludwigsburger Unternehmen mit. Grund seien Wachstumspläne.  

W&W besteht aus den Versicherungen Württembergische und der Bausparkasse Wüstenrot. Die Geschäftstätigkeit von Bausparkassen war lange eingeschränkt. Aus diesem Grund gab W&W Pfandbriefe über seine separate Wüstenrot-Bank aus und wickelte das Baufinanzierungsgeschäft über das Finanzinstitut ab.

Seit 2015 dürfen auch Bausparkassen diese Geschäfte übernehmen, daher verlagerte W&W sie auf seine Bausparkasse Wüstenrot AG, die Schwestergesellschaft der Wüstenrot Bank AG Pfandbriefbank. Die Bausparkasse soll von einem möglichen Verkauf der Pfandbriefbank unberührt bleiben. Diese hatte nach Angaben von W&W noch vor wenigen Jahren eine Bilanzsumme von mehr als zehn Milliarden Euro, zuletzt seien es noch 1,6 Milliarden Euro gewesen. 

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