01.07.2014 | Wohnungswirtschaft

GdW fordert Nebenkosten-Bremse

GdW-Chef Gedaschko fordert neue politische Wohnungsstrategie
Bild: Torsten George

Steigende Nebenkosten tragen laut Wohnungswirtschaft zurzeit stärker zu höheren Wohnkosten bei als der Anstieg der Mieten. So sind die Kaltmieten bei den Mitgliedern des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent gestiegen, die warmen Betriebskosten aber um 2,8 Prozent.

Diese Entwicklung müsse durch eine Nebenkosten-Bremse eingedämmt werden, forderte GdW-Präsident Axel Gedaschko am Montag.

Der Verband erwartet bei seinen Mitgliedern steigende Investitionen. Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen werde 2014 voraussichtlich um 35 Prozent anziehen. Gebremst werde der Boom aber von explodierenden Baukosten und der Unsicherheit in Bezug auf Gesetzesvorhaben der Bundesregierung. Der GdW vertritt bundesweit rund 3000 Wohnungsunternehmen, die sechs Millionen Wohnungen vermieten.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Mietpreis

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