30.04.2014 | Berlin

Wohnbaugesellschaften sollen 5.000 Studentenheimplätze bauen

Senatssprecher Richard Meng dämpfte zu hohe Erwartungen
Bild: Helga Ewert ⁄

5.000 Studentenwohnheimplätze sollen die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften in der Hauptstadt bauen. Das hat der Berliner Senat am Dienstag beschlossen. Das Land will geeignete Grundstücke zur Verfügung stellen. Wann mit dem ersten Bau begonnen wird, ist noch unklar.

Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) will damit ein Versprechen erfüllen, das er im April 2013 gab. Vor einem Jahr einigte sich der Regierungschef mit der Geschäftsführerin des Studentenwerks, Petra Mai-Hartung, auf das Ziel von 5.000 neuen Plätzen. Das Ziel sei mittelfristig, dämmte Senatssprecher Richard Meng zu hohe Erwartungen.

Die Wohnungsbaugesellschaften sollen den Studentischen Wohnraum per Kredit finanzieren und die Wohnheime später dem Studentenwerk vermieten. Ursprüngliche Pläne des Studentenwerks, selbst zu bauen, hatten sich zerschlagen. Das Studentenwerk bewirtschaftete Ende vergangenen Jahres 32 studentische Immobilien mit 9.288 Wohnplätzen.

Schlagworte zum Thema:  Politik, Studentenwohnheim, Berlin

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