19.02.2015 | Wissenschaft

Auf der Suche nach der „Zukunftsstadt“

Wie geht man mit dem Verkehr um? Das ist eine der Herausforderungen der Städte für die Zukunft.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Wie wappnen sich die deutschen Großstädte für die ökologischen und sozialen Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Wissenschaftsjahr 2015, das von Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) eröffnet wurde.

In den kommenden Monaten sind mehrere hundert Gesprächsrunden, Ausstellungen und Wettbewerbe geplant. Das Bundesbildungsministerium unterstützt die Veranstaltungsreihe mit sechs Millionen Euro und stellt darüber hinaus für verschiedene Forschungsprojekte in den kommenden fünf Jahren insgesamt 150 Millionen Euro zur Verfügung. Hintergrund ist die wachsende Anziehungskraft der Metropolen. Im Jahr 2007 lebte erstmals die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten, in Deutschland liegt der Anteil sogar noch höher. Beim notwendigen Umbau müssten aber auch die Wünsche der betroffenen Einwohner stärker als bisher berücksichtigt werden, mahnte Wanka.

Um sich dem Problem zu nähern, hatte die Bundesregierung vor zwei Jahren bereits die Nationale Plattform Zukunftsstadt (NPZ) gegründet. 100 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft sollen dort Ideen für eine klimaneutrale und gleichzeitig bürgerfreundliche Stadt entwickeln.

Mehr Infos unter http://www.wissenschaftsjahr-zukunftsstadt.de und http://www.oecd.org.

Schlagworte zum Thema:  Wissenschaft, Stadtplanung

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