05.10.2015 | Top-Thema Wirtschaftsförderer: Die Unternehmens-Kümmerer

Extra: Flüchtlingsversorgung ein Kernproblem

Kapitel
Nicht nur die Errichtung der Erstauffanglager, auch die Integration von Flüchtlingen ist eins der Kernprobleme der Wirtschaftsförderer.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die kommunale Wirtschaftsförderung verändert sich kontinuierlich. Der Erwartungsdruck wächst – und das bei vielerorts knapper werdenden finanziellen und personellen Ressourcen.

Design Thinking, Lean Startup, Coworking, Open Innovation oder Intrapreneurship sind zudem neue Begriffe, mit denen Förderer der Kommunen jonglieren.
Welche Potenziale bieten Crowdfunding und -investing? Der Förderbereich hat sich in den letzten Jahren geändert wie kaum ein anderer. Finanzierungsinstrumente sind oftmals mehr als reine „Geldbeschaffung“, denn richtig angewendet helfen sie auch beim „proof of concept“ und unterstützen das Marketing. Manchmal ist die Wirtschaftsförderung auch eine reine Marketingveranstaltung. Vor allem Großstädte, die meist über mehr Mitarbeiter in der Wirtschaftsverwaltung verfügen, engagieren sich stark in der Clusterpolitik, der Technologie- und Innovationsförderung oder der Ansiedlung von Creative Industries. Für Drittmittel-Einwerbungen und EU-Gelder werden aufgrund stetig wachsender bürokratischer Anforderungen eigens Mitarbeiter eingestellt, um das Team für die eigentliche Aufgabe der gezielten Ansprache von Unternehmen zeitlich zu entlasten.
Hinzu kommen aktuell politische Vorgaben: Das „OB-Barometer 2015“, eine erstmals durchgeführte Umfrage des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) unter den (Ober-)Bürgermeister/inne/n großer Städte in Deutschland, zeigt, dass die angemessene Versorgung und Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern aus Sicht der Stadtspitzen derzeit die wohl drängendste Herausforderung ist.

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Schlagworte zum Thema:  Wirtschaftsförderung, Expo Real

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