25.08.2014 | Bilanz

WestImmo verdoppelt im ersten Halbjahr den Gewinn

Die WestImmo erwartet auch am Jahresende ein positives Ergebnis.
Bild: Westimmo ⁄

Die Westdeutsche ImmobilienBank AG (WestImmo) hat ihr Ergebnis im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Die Geschäftstätigkeit verbesserte sich auf 39,6 Millionen Euro vor Steuern, nach 19,7 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2013.

Da die WestImmo ihr Neugeschäft aufgrund von EU-Auflagen einstellen musste, gehen ihre zinstragenden Bestände zurück. Dennoch hielt die Bank den Zinsüberschuss und die laufenden Erträge mit 64,6 Millionen Euro in etwa auf Vorjahresniveau. Um den Verkaufsprozess zu unterstützen, den die Erste Abwicklungsanstalt (EAA) als Eigentümerin im Mai dieses Jahres gestartet hat, wurden im ersten Halbjahr 2014 weitere Restrukturierungsmaßnahmen vorgenommen. So übertrug die Bank alle Aktiva, die nicht zu ihrer Ausrichtung als Pfandbriefbank passen, rückwirkend zum 1. Januar 2014 auf die EAA. Mit der Abspaltung reduzierte sich das Eigenkapital der WestImmo um rund 450 Millionen Euro.

Der Vorstand erwartet, dass die Bank auch zum Ende des laufenden Geschäftsjahres 2014, genau wie 2013, ein positives Gesamtergebnis vorlegen wird – trotz der bestehenden Einschränkungen für die Geschäftstätigkeit.

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