10.09.2013 | Bericht

Weltbild dementiert Gerüchte um drohende Pleite

Das Konsumentenverhalten geht in Richtung Internet: Stationäre Buchläden sind weniger gefragt
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Augsburger Verlagsgruppe Weltbild, die auch die Buchketten Hugendubel und Jokers betreibt, ist einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zufolge von der Insolvenz bedroht. Wie der Bayrische Rundfunk meldet, widerspricht die Geschäftsführung den Gerüchten vehement.

Der Umbau des Unternehmens führe zu einer "vorübergehenden Verlustsituation", teilte dem Bayrischen Rundfunk zufolge die Weltbild-Geschäftsführung in Augsburg mit. Durch das veränderte Konsumverhalten würden etliche Filialen künftig nicht mehr gebraucht. Der Fortbestand des Unternehmens sei jedoch "in keiner Weise gefährdet".

Die F.A.Z hatte hingegen gemeldet, der Medienhändler mache seit längerem Verluste. Der Fortbestand sei akut bedroht. Mehrere Geschäftsbanken, auch kirchliche, verhielten sich gegenüber Weltbild so, "dass die Zahlungsunfähigkeit des Unternehmens nicht ausgeschlossen ist".

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