29.07.2013 | Verordnung

Keine Bebauung auf hochwassergefährdeten Grundstücken

In Berlin darf in hochwassergefährdeten Gebieten künftig nicht mehr gebaut werden.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Bebauung von überschwemmungsgefährdeten Wassergrundstücken soll künftig in Berlin grundsätzlich untersagt werden. Eine entsprechende Verordnung bereite die Bauverwaltung vor, berichtet die "Berliner Morgenpost".

Grundlage dafür sei das vom Bund erlassene Wasserhaushaltsgesetz. Demzufolge muss das Land Berlin bis Jahresende für die von der Umweltbehörde ermittelten Grundstücke besondere Schutzvorschriften erlassen. Grundsätzlich gilt dann ein Bauverbot. Welche Gebiete am Wasser betroffen sind, könne bei den Bezirksämtern online eingesehen werden. Legal errichtete Gebäude in solchen Schutzgebieten haben aber Bestandsschutz.

Überschwemmungsgebiete festgelegt 

Bereits im Januar 2013 sind einige Überschwemmungsgebiete in Berlin festgelegt worden. Laut Senatsverwaltung handelt es sich um die Erpe, die Müggelspree mit Gosener Gewässer, die Panke, das Tegeler Fließ sowie die Untere Havel mit Tiefwerder Wiesen und Breitehorn. Ob noch andere Gebiete betroffen sein könnten, ist noch nicht entschieden. Als Überschwemmungsgebiet gelten Grundstücke, die einmal in 100 Jahren von Hochwasser betroffen sind.

Schlagworte zum Thema:  Rechtsverordnung, Berlin, Hochwasser

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