29.07.2013 | Unternehmen

Vivacon fürchtet Folgen der Conergy-Pleite

Die Pleite des Solarmodul-Herstellers Conergy droht die Sanierung der Vivacon zu gefährden.
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Vivacon AG kann nicht ausschließen, dass es durch die Insolvenz der Conergy AG und Tochtergesellschaften dieser zu weiteren Verzögerungen beim Abschluss des Sanierungsprozesses der Vivacon Gruppe kommen wird.

Hintergrund ist, dass die Vivacon AG Eigentümerin der Grundstücke ist, auf welchen die Produktionsstandorte Frankfurt (Oder) und Rangsdorf der Conergy AG stehen und der durch die Conergy AG, beziehungsweise die Tochtergesellschaften Conergy Solar Module GmbH und Co. KG und Conergy Real Estate GmbH und Co. KG, monatlich zu leistende Erbbauzins für den Monat Juli nicht gezahlt wurde.

Es ist davon auszugehen, dass sich der Ausgleich der rückständigen Zahlung sowie zukünftige Zahlungen des Erbbauzinses ebenfalls verzögern werden. Da diese Zahlungen nicht unwesentlich zum Umsatz der Vivacon AG beitragen, sind Auswirkungen auf den Sanierungsplan der Vivacon AG nicht auszuschließen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Insolvenz

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