16.01.2015 | Wohnungspolitik

Umwandlungsverbot in Berlin kommt

Die Verordnung soll im März vorgelegt werden
Bild: Helga Ewert ⁄

Der Berliner Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel will im März die Verordnung für das Umwandlungsverbot von Miet- in Eigentumswohnungen im Senat vorlegen. Das Verbot soll  21 Gegenden mit angespanntem Wohnungsmarkt betreffen.

Das Verbot betreffe dann rund 160.000 Wohnungen, in denen 300.000 Menschen lebten. Der Senat strebe diese Neuregelung an, weil in den vergangenen Jahren die Zahl der Umwandlungen stark gestiegen sei. Seien es im Jahr 2011 noch rund 4.700 Wohnungen durch Umwandlungen dem Mietwohnungsmarkt entzogen worden, seien es 2014 schon 9.200 gewesen, sagte Geisel.

"Wir gehen davon aus, dass ohne ein Verbot die Zahl der Umwandlungen noch weiter steigen würde", sagte der Senator. Das Ziel des Senats sei es, diesen Verdrängungswettbewerb zu begrenzen. Denn Umwandlungen von Miet- in Eigentumswohnungen seien auch durch das Verbot in den Gebieten nicht pauschal ausgeschlossen. Es gebe Ausnahmen, die von den Bezirken überprüft werden müssten.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Wohnungspolitik

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