Radim Rezek, Gründer und CEO von Flatio Bild: Flatio

Das tschechische Startup Flatio ist Ende Juli am Berliner Immobilienmarkt gestartet. Das PropTech hat sich auf mittelfristige Mieten (ein bis sechs Monate) spezialisiert und stellt Wohnungssuchenden eine Technologie zur Verfügung, mit der die künftige Wohnung online besichtigt und kautionsfrei reserviert werden kann.

Die Verträge werden online oder per SMS unterschrieben und die Miete mit Karte bezahlt. Mieter und Vermieter können über eine Web-Applikation miteinander kommunizieren.

Aktuell bietet Flatio in Berlin rund 50 vollausgestattete Mietwohnungen an, die über das Reservierungssystem gebucht werden können. In den kommenden Wochen soll das Wohnungsangebot auf mindestens 500 Wohnungen erhöht werden, wie das Unternehmen mitteilt. Die Nachfrage etwa von Managern, Studenten, Unternehmen und "digitalen Nomaden" nach befristeten Mietmöglichkeiten sei groß, so das Unternehmen, und biete Eigentümern attraktive Einnahmen.

Das Unternehmen ist seit eineinhalb Jahren am Markt, zunächst in der Slowakei und der Tschechischen Republik, seit Januar 2017 auch in in Österreich. "Vom Standort Berlin erwarten wir uns ein schnelles Wachstum unserer Dienstleistung" sagt Radim Rezek, Gründer und CEO von Flatio.

Noch ist die Disruption der Immobilienbranche durch PropTech-Startups in Deutschland vergleichbar klein. Das könnte sich bald ändern: Immer mehr traditionelle Unternehmen können sich vorstellen, mit den neuen Unternehmen zusammenzuarbeiten.

 

Schlagworte zum Thema:  Immobilien, Internet, Dienstleistung, Startup

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