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Trotz Brexit: CBRE bestätigt Jahresprognose 2016

CBRE geht nach dem dritten Quartal davon aus, die vor dem Brexit gesteckten Gewinnziele für 2016 zu erreichen
Bild: Haufe Online Redaktion

CBRE hat den weltweiten Umsatz im dritten Quartal um 18 Prozent auf 3,2 Milliarden US-Dollar  gesteigert. Die Jahresprognose, die im zweiten Halbjahr aufgrund des Brexit zunächst gesenkt worden war, wurde bestätigt: CBRE erwartet einen Gewinn pro Aktie zwischen 2,15 bis 2,30 US-Dollar für das Gesamtjahr 2016.

Bereinigt um den zusätzlichen Umsatz in Höhe von rund 429 Millionen US-Dollar durch das Geschäft von Global Workplace Solutions (GWS), das CBRE im September 2015 erworben hat, bleibt eine Steigerung um Prozent beim weltweiten Umsatz. In der vom Brexit betroffenen Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) stiegen die Umsätze allerdings um zehn Prozent (ebenfalls bereinigt um die GWS-Übernahme). In EMEA, besonders in Deutschland und Großbritannien, hatte CBRE im zweiten Quartal 2015 dem Umsatz um 15 Prozent getseigert.

Der globale Honorarumsatz stieg laut CBRE um neun Prozent auf 2,1 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Nettogewinn sank um zwei Prozent auf 168 Millionen US-Dollar. Der Rückgang reflektiert die niedrigere Umsatzentwicklung bei Immobilienverkäufen und den jährlichen Einfluss von Fremdwährungseffekten.

Das Ebitda ist um 13 Prozent auf 284,6 Millionen US-Dollar gesunken und das bereinigte Ebitda stieg um ein Prozent auf 349,4 Millionen US-Dollar. Im dritten Quartal 2016 waren beide Kennzahlen negativ durch Währungsschwankungen um 7,2 Millionen US-Dollar beeinflusst, hauptsächlich in Bezug auf den starken Wertverlust des britischen Pfundes.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienunternehmen, Brexit, Prognose, Umsatz, Gewinn, Aktien

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