Die Immobiliengesellschaft TLG hat im ersten Quartal 2018 Mieten in Höhe von 55 Millionen Euro eingenommen, 40,1 Prozent mehr als im ersten Quartal 2017 mit 39,2 Millionen Euro. Das ließ auch das operative Ergebnis überproportional um 49,8 Prozent auf 31,6 Millionen Euro (1. Quartal 2017: 21,1 Millionen Euro) wachsen. Grund für die höheren Mieteinnahmen sind Immobilienkäufe und die Übernahme der WCM.

Im Geschäftsjahr 2017 hatte TLG Immobilien das operative Ergebnis gegenüber 2016 um rund 33 Prozent auf 102,7 Millionen Euro gesteigert.

Die Leerstandsquote stieg im ersten Quartal 2018 im Vergleich zum Jahresendwert 2017 im Gesamtportfolio leicht um 0,2 Prozentpunkte auf 3,8 Prozent. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge der TLG lag zum 31.3.2018 bei 6,1 Jahren und damit 0,2 Jahre unter dem Wert zum 31.12.2017.

Der Wert des Immobilienportfolios legte um 2,2 Prozent auf rund 3,4 Millionen Euro zu, was im Wesentlichen auf den Kauf von Büroimmobilien in Mannheim und Eschborn und eines Nahversorgungszentrums in Rostock in Höhe von 80,7 Millionen Euro zurückzuführen ist.

"Der Verschuldungsgrad ist mit 39,6 Prozent weiterhin auf solidem Niveau", sagt Niclas Karoff, Vorstandsmitglied der TLG. Gleichzeitig stünden ausreichende Mittel zur Verfügung, um das Portfolio weiter auszubauen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Ex-WCM-Chefs gehen mit Godewind Immobilien an die Börse

Kapitalerhöhung: Aroundtown sammelt 606 Millionen Euro ein

Auf den Spuren von Vonovia – TLG könnte Top-Player mit Gewerbeimmobilien werden