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TLG Immobilien AG muss beim Börsengang Zugeständnisse machen

Die TLG-Aktien werden heute erstmalig an der Frankfurter Börse gehandelt.
Bild: BirgitH ⁄

Die TLG Immobilien AG hat den Börsengang geschafft, musste allerdings Zugeständnisse beim Preis machen. Diese liegen mit 10,75 Euro am unteren Ende der Preisspanne.

Erst im Endspurt hatten sich genügend Investoren gefunden. Der Erlös für die Eigentümer liegt bei 400 Millionen Euro. Die Marktkapitalisierung beträgt 659 Millionen Euro. Insgesamt wurden 33.500.000 TLG-Aktien begeben. Davon stammen 9.302.326 neue Inhaberaktien aus einer Barkapitalerhöhung und 24.197.674 aus den Beständen der abgebenden US-Investmentfirma Lone Star. Rund 12,9 Millionen der angebotenen Aktien, die etwa 21 Prozent des Grundkapitals der TLG nach dem Börsengang entsprechen, wurden dem südamerikanischen Mercantil Valores Agente de Valores SA zugeteilt. Unter Annahme einer vollständigen Ausübung der Mehrzuteilungsoption wird Lone Star einen Anteil von rund 40 Prozent an der Gesellschaft halten.

Die Bruttoerlöse aus dem Verkauf der neuen Aktien betragen  100 Millionen Euro, wovon nach Abzug der vom Unternehmen zu tragenden Emissionskosten Nettoerlöse in Höhe von etwa 95 Millionen Euro an die TLG fließen. Die TLG-Aktien werden am heutigen Freitag erstmalig im regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Börse gehandelt. Im September hatte die TLG Immobilien AG angekündigt, bald den Börsengang zu planen.

Schlagworte zum Thema:  Börse, Gewerbeimmobilien

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