07.07.2016 | Politik

Sozialer Wohnungsbau: Stuttgart und Bauunternehmen schließen Bündnis

Stuttgart will den Sozialen Wohnungsbau besser fördern
Bild: Sabine Moosmann ⁄

Im Rahmen des "Bündnisses für Wohnen" haben sich die Stadt Stuttgart und Bauunternehmer darauf geeignet, durch vereinfachte Strukturen bei Planung und Genehmigung sowie durch besser genutzte städtische Förderprogramme 1.800 Wohnungen pro Jahr zu bauen. Darunter sollen 600 Sozialwohnungen sein.

Diese Zahl hält die SPD-Fraktion im Stuttgarter Rathaus noch immer für zu gering und hält mindestens 2.500 neue Wohnungen pro Jahr für machbar. Das sagte der SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Körner.

Die Stadt solle zudem ihre Zuschüsse pro geförderter Wohnung erhöhen. Die maximale Höhe der erlaubten Mieten bei Sozialmietwohnungen um 20 Prozent auf bis zu neun Euro zu steigern, halten die Sozialdemokraten für kritisch. Bei städtischen Belegungsrechten sollen in Zukunft sogar bis zu elf Euro möglich sein. Das habe mit preiswerten Mietwohnungen nur noch wenig zu tun, so Körner.

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Schlagworte zum Thema:  Politik, Wohnungsbau, Sozialwohnung

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