Durch Vermietung und ein gutes Immobilienmanagement käme Geld in die Kassen der Kirchen Bild: S. Hofschlaeger ⁄

Instandhaltung und laufende Kosten ihrer Immobilien belasten die Haushalte der Kirchengemeinden. Den Verwaltungen bleibt oft nur der Verkauf. Soweit es sich um leerstehende Gotteshäuser handelt, ist das Thema jedoch heikel. Vermietung oder Verpachtung könnten eine Alternative sein. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Evangelischen Bank in Kassel. Demnach werden Immobilienmanagement, aber auch Projektentwicklung immer wichtiger.

Gemeindehäuser und Kirchengebäude werden im Gegensatz zu Kindergärten, Pfarrhäusern und Pastoraten deutlich schwächer genutzt. Der Bank zufolge könnten Kirchen anstatt zu verkaufen etwa bei Projektentwicklungen zur Umnutzung in Wohnraum oder in sozialwirtschaftliche Gewerbenutzung eingebunden werden und sich so Mieteinnahmen sichern.

Laut Studie haben 90 Prozent der befragten Verwaltungen in den vergangenen fünf Jahren Immobilien verkauft. 69 Prozent gehen davon aus, dass sie künftig noch mehr verkaufen müssen.

 

Schlagworte zum Thema:  Immobilienmanagement, Kirche

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