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Strabag startet schlecht ins neue Jahr

Tote Hose auf dem Bau: Das schlechte Wetter hat alles verzögert.
Bild: Rainer Sturm ⁄

Der Baukonzern Strabag hat im ersten Quartal weniger Verlust ausgewiesen als im Vergleichszeitraum 2012. Der Fehlbetrag sank um elf Prozent auf minus 141,24 Millionen Euro, das Periodenergebnis nach Minderheiten verbesserte sich um sieben Prozent auf minus 140,29 Millionen Euro.

Dies sei auf ein besseres Zinsergebnis infolge von Kursgewinnen zurückzuführen. In der Vorjahresperiode hatten noch negative Kursdifferenzen auf Währungen zu Buche geschlagen. Der lange kalte Winter schmälerte zwischen Januar und März 2013 die Bauleistung um sechs Prozent auf 2,135 Milliarden Euro. Der Konzernumsatz ging um neun Prozent auf 1,995 Milliarden Euro zurück.

Auch das operative Ergebnis litt unter der Witterung - der Betriebsverlust erhöhte sich um fünf Prozent auf 172,30 Millionen Euro. "Angesichts der fehlenden Fixkostendeckung im Winter wird im ersten Quartal immer ein Verlust ausgewiesen, diesmal ist er aber um sieben Prozent geringer, da das Zinsergebnis besser ausgefallen ist", teilte der im Sommer scheidende Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner mit.

Der Auftragsbestand verringerte sich im Jahresabstand um zwölf Prozent auf 13,819 Milliarden Euro, liege damit aber immer noch auf einem "vergleichsweise hohen Niveau", so das Unternehmen. Die beiden ersten Quartale lieferten typischerweise einen negativen Ergebnisbeitrag, der durch das Ergebnis im zweiten Halbjahr überkompensiert werde.

Im Gesamtjahr 2013 will der Bauriese operativ wieder Gewinne schreiben - das Betriebsergebnis (EBIT) soll laut Haselsteiner "zumindest 260 Millionen Euro" erreichen. 2012 war das Betriebsergebnis um 38 Prozent auf 207,2 Millionen Euro eingebrochen. Die Bauleistung soll sich in diesem Jahr den Erwartungen zufolge bei 14 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau stabilisieren.

Schlagworte zum Thema:  Bau, Bilanz, EBIT

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