Strabag-Gewinn stagniert trotz voller Auftragsbücher

Der Gewinn der österreichischen Strabag lag 2017 stabil bei 278,9 Millionen Euro, nach 277,7 Millionen Euro im Jahr zuvor. Der Auftragsbestand wuchs um zwölf Prozent auf 16,59 Milliarden Euro. Die operative Ergebnismarge ist allerdings von 3,4 auf 3,3 Prozent leicht gesunken. Laut Konzernchef Thomas Birtel ist damit das Ziel erreicht. Die Dividende werde von 0,95 auf 1,30 Euro je Aktie erhöht, heißt es in der Mitteilung.

Die Bauleistung wurde laut Strabag 2017 um acht Prozent auf 14,62 Milliarden Euro ausgebaut, dies sei der bisher höchste Wert der Firmengeschichte.

Das Ebit verbesserte sich um sechs Prozent auf 448,4 Millionen Euro. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen schwächte sich das operative Ergebnis (Ebitda) im Jahresabstand jedoch um zwei Prozent von 855,2 auf 834,6 Millionen Euro ab, die Ebitda-Marge verschlechterte sich von 6,9 auf 6,2 Prozent.

Die Auftragsbücher füllten nach Angaben von Strabag vor allem Großaufträge im Verkehrswegebau in Ungarn und Polen sowie Hochbau- und Ingenieurprojekte in Deutschland und Asien. Die Strabag SE beschäftigte 2017 weltweit 72.904 Mitarbeiter – das ist ein Prozent mehr als 2016.

Außerdem hat Strabag gerade das Management bis 2022 verlängert. Nur Hannes Truntschnig verlässt den Vorstand: er geht in den Ruhestand.

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