30.11.2011 | Unternehmen

Steigende Mieten und Verkauf sichern GSW-Gewinn

Die Berliner GSW Immobilien AG hat in den ersten neun Monaten 2011 einen Gewinnsprung hingelegt. Der Überschuss erreichte 54,8 Millionen Euro verglichen mit 20 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen mitteilt.

Dabei hatte sich der Immobilienbestand verringert. Ein geringerer Leerstand und steigende Mieten hätten das Ergebnis aus Vermietung und Verpachtung aber stabil gehalten. Ein besseres operatives Geschäft und der Verkauf des Kabelnetzes der Berlin Mediahaus sorgten demnach für das Plus.

Trotz der Schuldenkrise sieht sich die GSW in ruhigem Fahrwasser. Gründe seien der Fokus auf den Wohnungsmarkt Berlin und die robuste Finanzierungsstruktur, sagte GSW-Chef Thomas Zinnöcker. Er verwies auf die positive Entwicklung des Berliner Wohnungsmarktes.

Der Vorstand bekräftigte die Prognose für die zentrale Kennzahl Funds from Operations (FFO I) von 54 Millionen bis 59 Millionen Euro im Gesamtjahr. Dies sei auch eine wichtige Grundlage, um bereits nach dem ersten Jahr der Börsennotierung eine Dividende an die Aktionäre auszuzahlen, hieß es. Die GSW verwaltet rund 67.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten in Berlin.

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