Die Mehrheit der Aktionäre von CA Immo und Immofinanz lehnt den Einstieg von Starwood ab Bild: Corbis

Rund 800 Millionen Euro soll US-Investor Starwood Capital den österreichischen Immobilienkonzernen CA Immo und Immofinanz angeboten haben, doch zu wenige Aktionäre waren am Kaufangebot interessiert. Das berichtet das "Amtsblatt" der "Wiener Zeitung". Damit ist der freiwillige Versuch einer Teilübernahme gescheitert.

Für 26 Prozent der CA-Immo-Aktien hatte Starwood geboten angedient wurden den Amerikanern nur 0,16 Prozent. Die Immofinanz hält 26 Prozent an der CA Immo, dieses Paket wollte Starwood haben. Doch hatte sich die Immofinanz nie zu einem Verkauf dieses Pakets an Starwood bekannt. Der vom US-Investor gebotene Preis sei "nicht angemessen", hatte es geheißen.

Von Immofinanz selbst wollte der Investor fünf Prozent der Aktien, angedient wurden 0,21 Prozent. Starwood hatte den Österreichern sein Teilübernahmenangebot im März unterbreitet.

Den CA-Immo-Aktionären hatte Starwood 27,50 Euro pro Anteilsschein cum Dividende angeboten, den Immofinanz-Anteilseignern 2,10 Euro je Aktie. Die Immofinanz-Papiere gingen am Mittwoch (6.6.2018) um 0,39 Prozent höher bei 2,06 Euro aus dem Handel, während die Titel der CA Immo um 2,56 Prozent auf 28,94 Euro nachgaben.

Das könnte Sie auch interessieren:

Starwood-Angebot: CA-Immo-Vorstand gibt Aktionären keine Empfehlung

Milliardendeal: Fusion zwischen Vonovia und Buwog perfekt

Immofinanz kauft 29 Prozent von S Immo

Übernahme: Hammerson lehnt Angebot von Klépierre erneut ab

Immobilienkonzerne im Umbruch: Schwierige Partnersuche für Übernahmepoker 

Schlagworte zum Thema:  Immobilienunternehmen, Übernahme, Investor

Aktuell
Meistgelesen