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Travis Kalanick (41), Mitbegründer und Ex-Chef der Mitfahr-App Uber, geht ins Immobiliengeschäft. Er hat über seinen kürzlich gestarteten Investmentfonds 10100 ("ten-one-hundred") mit einem Anteil von 150 Millionen US-Dollar die Mehrheit am Sanierungs-Startup "City Storages Systems" (CSS) in Los Angeles übernommen. Der Fokus liegt unter anderem auf Einzelhandels- und Industrieflächen.

Kalanick musste 2017 auf Druck der Investoren den Chefposten bei Uber räumen. Grund war sein umstrittener Führungsstil. Der neue Chef Dara Khosrowshahi versicherte, dass sich der Fahrdienstvermittler künftig strikt an Gesetze halten werde.

Kalanick galt als treibende Kraft hinter der globalen Expansion von Uber. Jetzt will er als CEO von City Storage Systems mit zunächst 15 Mitarbeitern neu durchstarten, wie er bei Twitter mitteilte. Es handle sich um einen Markt mit viel Potenzial. Heruntergekommene Immobilien im Wert von mehr als zehn Billionen US-Dollar warteten nur darauf, für das digitale Zeitalter auf Vordermann gebracht zu werden, twitterte Kalanick.

Wie die US-amerikanische Tech-News-Seite Recode berichtet, hieß CSS früher "CloudKitchens". Der Essens-Lieferdienst wurde von Diego Berdakin, einem ehemaligen Uber-Investor, geführt und kooperierte mit "UberEats", einer Tochter von Uber.

Schlagworte zum Thema:  Startup, Immobiliendienstleister, Sanierung

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