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Städtetag fordert höheres Wohngeld

Bundesratsgebäude Berlin: Der Städtetag fordert Bund und Länder zum Handeln auf
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Deutsche Städtetag plädiert für eine Erhöhung des Wohngelds. Bund und Länder müssten es an die Miet- und Einkommensentwicklung anpassen, sagte Hauptgeschäftsführer Stephan Articus den "Ruhr Nachrichten" (Freitag).

Vor allem Familien würden derzeit durch steigende Mieten und steigende Nebenkosten belastet. Die unteren Einkommensgruppen müssten inzwischen mindestens 40 Prozent ihres knappen Einkommens für das Wohnen aufwenden.

Die letzte Anpassung sei vor knapp fünf Jahren erfolgt. Das Wohngeld sei heute viel zu niedrig. Bund und Länder müssten es an die Miet- und Einkommensentwicklung anpassen. Das sei auch für die Kommunen hilfreich. Sie würden für immer mehr Erwerbstätige Unterkunftskosten zahlen, weil das Wohngeld zu niedrig sei.

Schlagworte zum Thema:  Mietrecht, Wohngeld

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