23.12.2015 | Politik

Städtetag: Bund soll Kosten für Flüchtlingsunterkünfte komplett übernehmen

Lohse: "Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen dürfen nicht an den Städten hängen bleiben"
Bild: S. Hofschlaeger ⁄

Der Deutsche Städtetag will, dass der Bund Unterkunftskosten im Hartz-IV-System, die durch den Flüchtlingszuzug entstehen, komplett übernimmt. Präsidentin Eva Lohse bezifferte gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" die zusätzlichen Ausgaben 2016 für die Kommunen auf 800 Millionen bis 1,5 Milliarden Euro.

Die Kosten dürften nicht an den Städten hängen bleiben, sagte Lohse. "Wir erwarten deshalb, dass der Bund diese Ausgaben nicht nur zu gut einem Drittel trägt, sondern zu hundert Prozent".

Die Kommunen erfüllten bereits viele Aufgaben bei der Unterbringung und Integration von Flüchtlingen.

Schlagworte zum Thema:  Politik, Flüchtlinge, Deutscher Städtetag

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