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Städtebau: Sachsen wird mit weiteren 143 Millionen Euro gefördert

In Chemnitz profitiert der Brühl-Boulevard von dem Geld
Bild: Andrea Lohberger ⁄

Die Kommunen im Freistaat Sachsen erhalten bis zum Jahr 2018 weitere 143 Millionen Euro. Das Geld stammt aus den Bund-Länder-Programmen für die Städtebauförderung. Damit stehen Sachsen rund 31 Millionen Euro mehr für Investitionen zur Verfügung, wie das Innenministerium in Dresden mitteilt.

Minister Markus Ulbig (CDU) sprach von einem "Glücksfall". Mit dem Geld könnten Gebäude, Straßen und Plätze saniert und damit Charakter und Bild der Städte und Gemeinden erhalten und erneuert werden.

Von der Förderung profitieren den Angaben zufolge unter anderem das Gebiet um den Chemnitzer Brühl-Boulevard, das denkmalgeschützte ehemalige Horten-Kaufhaus in Plauen oder auch das Stadtteilzentrum "Alte Baumwolle" Flöha, wo Sachsens größte Kita entsteht.

Die Städtebauförderung wird jährlich vereinbart und ist Grundlage für die Bereitstellung von Bund-Länder-Finanzhilfen. Der Freistaat gibt dabei für jeden Bundes-Euro einen aus seinem Etat dazu. Im Städtebaulichen Denkmalschutz lautet das Verhältnis von Bund und Land zu Kommunen 80 zu 20 Prozent; bei anderen Programmen wie Stadtumbau Ost verhält es sich wie zwei Drittel zu einem Drittel.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Städtebau

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