06.10.2014 | Top-Thema Special Expo Real 2014

Der Weg zu 1.600 Ausstellern

Kapitel
Obwohl Nord der VIP Eingang ist, passt doch der Eingang West irgendwie besser zur Expo Real.
Bild: Thomas Plettenberg/Messe München

Wieder wird die Gewerbeimmobilienmesse sich über sechs Hallen mit 64.000 Quadratmetern erstrecken. Das bedeutet viel „Fußarbeit“, die man jedoch durch Planung etwas erleichtern kann.

Wenn die Menge heute durch die Drehkreuze und weiter in die Hallen strömt, stehen allen Beteiligten drei Tage harter Arbeit bevor, und mancher wird mit müden Füßen und rauem Hals nach Hause zurückkehren, aber hoffentlich auch mit vielen neuen Anregungen und Ideen, Kontakten und Informationen.

Wie erfolgreich die Messe für jeden Einzelnen wird, ist immer auch eine Frage der Vorbereitung. Je besser diese Vorbereitung, desto größer der Nutzen der Messe. Bei der Vorbereitung und dabei, die Tatsache optimal zu nutzen, dass auf der Expo Real alle entscheidenden Player versammelt sind, hilft die Teilnehmerdatenbank MatchUp, die neben einem ständig aktualisierten Aussteller- und Teilnehmerverzeichnis auch noch die Möglichkeit bietet, gezielt Kontaktmöglichkeiten ausfindig zu machen. Und für die Orientierung auf der Messe gibt es die Apps, die auf die kleinen elektronischen Helfer, die wir alle in der Tasche haben, geladen werden und die das Smartphone, das Tablet oder den PDA zum Messeguide machen.

W-Lan steht überall in den Hallen und dazwischen sowie im Eingang-West zur Verfügung. Wenn die elektronischen Teilchen mal nicht richtig funktionieren sollten, liegt das nicht an Ihrem Gerät und auch nicht an der Messe, sondern schlicht an der Überforderung der Mobilfunkantennen und Router, weil einfach zu viele gerade telefonieren oder online sind.

Bestens vorbereitet und noch fit wie ein Turnschuh kann der „Messemarathon“ beginnen. Je nachdem, wie man zur Messe gekommen ist, nähert man sich der Expo Real in den Hallen A1, A2, B1, B2 und C1, C2 über den Eingang West (U-Bahn) oder den Haupteingang Nord (Flughafen- und Hotel-Shuttlebusse, Pkw). Der Haupteingang Nord ist zwar auch der VIP-Eingang, aber irgendwie passt zur Expo Real der Eingang West besser. Das hat vor allem damit zu tun, dass es die ersten beiden Hallenblöcke A bis C sind und man vom Eingang West direkt in die Hallen A1 und B1 oder das Atrium zwischen den Hallen A und B kommt. Sonst muss man vom Haupteingang Nord erst an Halle C3 vorbei, um wenigstens in die Halle C2 der Expo Real zu kommen. Oder man darf gleich das ganze lange Ende an den Hallen C3 und B3 vorbei bis zum Atrium laufen, um dann von dort den Messerundgang zu beginnen.

Von Deutschland bis Lateinamerika

Rund 1.600 Aussteller werden wieder auf der Expo Real vertreten sein.  Auch wenn die Mehrheit der Aussteller aus Deutschland kommt, wird die Expo Real ihrem Anspruch, eine „internationale“ Messe zu sein, gerecht. Manche Internationalen sind „alte Bekannte“, manche aber auch wirklich neu wie beispielsweise der Projektentwickler Hausbau Participações e incorporações aus Brasilien (B1.014) und die Investitionsförderungsgesellschaft Comite de Inversiones Extranjeras aus Chile (A1.513). Damit ist erstmals auch Lateinamerika auf der Expo Real vertreten.

Aber arbeiten wir uns langsam durch die Hallen durch: In der Halle A1 ist CEE vergleichsweise stark vertreten. Schon gleich nachdem man die Halle betreten hat, findet man neben der RICS (A1.010) einen Gemeinschaftsstand für Bulgarien (A1.012), den die AHK Bulgarien zusammen mit drei privaten Unternehmen aus der Projektentwicklungs- und Baubranche organisiert hat. Zwei Stände weiter präsentiert sich aus Kroatien die Stadt Zadar (A1.022), ein bekannter Urlaubsort an der dalmatischen Küste. Und um in SEE zu bleiben: Auch für Rumänien hat die dortige AHK einen Gemeinschaftstand (A1.132) zusammengestellt, an dem sich nicht nur die Stadt Bukarest, sondern auch private Unternehmen (hauptsächlich Projektentwickler für Industrieimmobilien) beteiligen.

Und auf der anderen Seite der Halle ist wieder die FIPA, die Investitionsförderungsagentur von Bosnien & Herzegowina (A1.511). Aus Polen haben sich Zielona Gora (A1.028) und Lower Silesia Region (A1.030) gleichsam vom Gros der polnischen Aussteller getrennt, die in Halle A2 versammelt sind. Ebenfalls „zweigeteilt“ ist Österreich – einmal mit einem Stand in der Halle A1 unter dem Motto „Europa Mitte“ (A1.110) und einmal in der Halle B2 unter dem Motto „Meet the Best“ (B2.110).

Schlagworte zum Thema:  Gewerbeimmobilienmesse, Immobilienmesse, Expo Real, Immobilienbranche

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