| Wohnungspolitik

Berliner Koalitionsfraktionen legen Konzept zu Wohnungsneubau vor

Die Berliner Koalitionsfraktionen wollen zudem Prämien für schnelle Baugenehmigungen einführen
Bild: Helga Ewert ⁄

Die Fraktionen der SPD und der CDU haben am Montag einen Antrag zum Thema Wohnungsneubau im Berliner Senat vorgelegt: Das Konzept sieht vor, dass ein Wohnungsbaufonds und die landeseigenen Wohngesellschaften für bezahlbare Wohnungen in Berlin sorgen sollen.

Die Koalitionsfraktionen setzen damit Verabredungen vom Mai dieses Jahres um. "Wir wollen, dass Berlin schnell eine große Anzahl neuer und bezahlbarer Wohnungen erhält", erklärten die Fraktionschefs Raed Saleh (SPD) und Florian Graf (CDU).

Die Wohnungsbaugesellschaften sollen den Plänen zufolge für neue Wohnungen haushaltsneutral 600 Millionen Euro an Fremdkapital aufnehmen. Bei der Suche nach Grundstücken soll der rot-schwarze Senat helfen. Ein Wohnungsneubaufonds in Höhe von 320 Millionen Euro soll allen städtischen und privaten Bauherren zur Verfügung stehen und den Neubau von Wohnungen mit sozialverträglichen Mieten unterstützen.

Die Koalitionsfraktionen wollen zudem Prämien für schnelle Baugenehmigungen in den Bezirken einführen. Über Bauvorhaben mit mehr als 500 Wohnungen soll künftig statt des Bezirks der Senat entscheiden.

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