| Vorschlag

SPD für Auflösung des Liegenschaftsfonds

Künftig sollen Flächen als Reserve gehalten oder per Erbpacht vergeben werden, fordert Jan Stöß.
Bild: Berlin Partner/FTB-Werbefotografie

Der Liegenschaftsfonds des Landes Berlin soll nach den Vorstellungen der SPD aufgelöst werden. Das haben nach einem Bericht der "Berliner Morgenpost" SPD-Fraktionschef Raed Saleh und der Landesvorsitzende Jan Stöß vorgeschlagen.

"Zukünftig werden wir sehr viel genauer hinsehen müssen, welche Grundstücke auch langfristig nicht mehr benötigt und verkauft werden", betonte Saleh. Stöß sagte dem Blatt, es sei konsequent, das Verkaufsinstrument Liegenschaftsfonds aufzulösen. Künftig sollen Flächen als Reserve gehalten oder per Erbpacht vergeben werden.

Der landeseigene Liegenschaftsfonds hatte in mehr als zehn Jahren Immobilien im Wert von 2,4 Milliarden Euro verkauft. Der Senat hatte zuletzt die Erlöserwartungen für den Fonds deutlich reduziert.

Schlagworte zum Thema:  Immobilien, Regierung

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