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Sozialer Wohnungsbau: LLoyd Fonds gründet Investmentgesellschaft

Die Lloyd Fonds AG stösst mit ihrem neuen Anlagevehikel in einen Nischenmarkt vor: den Sozialen Wohnungsbau
Bild: Corbis

Lloyd Fonds hat mit "Lloyd WohnWert" die nach eigenen Angaben erste Investitionsgesellschaft für sozialen Wohnungsbau in Deutschlands Großstädten gegründet. Investieren sollen vor allem institutionelle Anleger. Eine erste Immobilie aus dem Jahr 2006 mit 22 geförderten Wohnungen wurde Anfang November für rund drei Millionen Euro in Hamburg-Tonndorf erworben.

Die Aktien werden dem Unternehmen zufolge zunächst vorbörslich platziert. Der Börsengang ist für das zweite Halbjahr 2017 geplant. Die Lloyd WohnWert strebt eine Ausschüttungsrendite von drei Prozent pro Jahr an.

In den kommenden Jahren soll Lloyd WohnWert über Kapitalerhöhungen dann ein Portfolio im Segment des geförderten Wohnungsbaus in deutschen Großstädten aufbauen. Geführt wird die neue Gesellschaft von Holger Schmitz, dem Generalbevollmächtigten der Lloyd Fonds AG, und Timo Wolf, Leiter Immobilien bei der Lloyd Fonds AG. Wolf war vormals Vorstand der TAG Gewerbeimmobilien AG.

Insbesondere in den Metropolregionen fehlt bezahlbarer Wohnraum. In Hamburg steht das Angebot von 65.000 geförderten Wohnungen einem tatsächlichen Bedarf von 218.000 solcher Wohneinheiten gegenüber. Laut einer Studie von Prognos, werden bis 2030 in Ballungszentren insgesamt eine Million Wohnungen fehlen.

Schlagworte zum Thema:  Investment, Gesellschaft, Wohnungsbau, Soziale Wohnraumförderung

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