05.09.2012 | Berlin

Senat beschließt Bündnis für "bezahlbares Wohnen"

Sitz des Senats: Rotes Rathaus in Berlin
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Berliner Senat hat ein Bündnis für bezahlbare Mieten in der Hauptstadt beschlossen. Mit den sechs städtischen Wohnungsbaugesellschaften habe man so ein Instrument der sozialen Wohnungspolitik erarbeitet und umgesetzt, sagte Stadtentwicklungssenator Michael Müller am Dienstag.

"Es ist nur ein wichtiger Baustein in einer veränderten Wohnungssituation in Berlin", so Müller weiter. Insgesamt koste das Bündnis die Gesellschaften - und damit letztlich auch das Land - rund 100 Millionen Euro. Der Verlust werde nicht anderweitig ausgeglichen.

Die sechs städtischen Unternehmen haben sich unter anderem dazu verpflichtet, Wohnungen zu modernisieren und den Bestand von derzeit 277.000 Wohnungen auf 300.000 zu erhöhen - durch Neubau und Zukauf. Dies sei nötig, weil immer mehr Menschen in Berlin lebten.

Weil viele Bürger unter anderem nicht von ihrem eigenen Einkommen leben könnten, würde die Mieterhöhung bei den Gesellschaften im Schnitt geringer ausfallen als bei auf dem übrigen Wohnungsmarkt. Diese Entwicklung werde auch der Mietspiegel wiedergeben. Maximal 15 Prozent sollen Mieter von künftig in vier Jahren mehr zahlen müssen. Derzeit sind 20 Prozent in drei Jahren zulässig.

Schlagworte zum Thema:  Miete, Mieterhöhung, Wohnungsunternehmen

Aktuell

Meistgelesen