18.07.2013 | Berlin

Senat ahndet überhöhte Mieten stärker mit Bußgeldern

Berliner Senat: Bezirke sind zum Handeln aufgefordert
Bild: Helga Ewert ⁄

Der Berliner Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) will Vermieter, die beim Abschluss neuer Verträge überhöhte Mieten verlangen, stärker mit Bußgeldern ahnden. Das berichtet die "Berliner Zeitung" (Donnerstag). Er habe jetzt die Bezirke zum Handeln aufgefordert, so die Zeitung.

Die Bezirke sollen demnach immer dann aktiv werden, wenn bei Neuvermietungen die Mieten mehr als 20 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete des Mietspiegels liegen. Eine entsprechende Verordnung vom Mai sieht in solchen Fällen Bußgelder von bis zu 50.000 Euro vor.

"Wenn die Bezirksämter jetzt aktiv werden, dann kann dies eine wertvolle Unterstützung für Mieter werden", sagte der Geschäftsführer des Berliner Mietervereins, Reiner Wild.

Schlagworte zum Thema:  Mietpreis

Aktuell

Meistgelesen