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Regierung will Energiespar-Vorschriften für Neubauten verschärfen

Auf Bauherren sollen jährlichen etwa 234 Millionen Euro mehr Investitionskosten zukommen
Bild: MEV-Verlag, Germany

Bauherren sollen nach dem Wunsch der Bundesregierung verpflichtet werden, den jährlichen Energiebedarf der Gebäude ab 2014 um 12,5 Prozent und ab 2016 um weitere 12,5 Prozent zu senken. Das berichtet die "Rheinische Post" (Samstag).

Die Zeitung beruft sich auf den jüngsten Entwurf für die geplante neue Energieeinsparverordnung (Enev). Die Anhebung der Energiestandards werde den jährlichen Investitionsaufwand von Bauherren um etwa 234 Millionen Euro erhöhen, so die Zeitung.

Die Bundesregierung gehe von "Mehrkosten pro Wohngebäude von bis zu etwa 1,7 Prozent" aus. Um die Einsparziele zu erreichen, hätten Bauherren und Planer auch künftig weitgehend freie Hand. Zu den Varianten gehören mehr Wärmedämmung an den Hauswänden oder der Einbau von Fenstern mit Dreifachverglasung.

Das Bundeskabinett wolle die Verordnung am Mittwoch verabschieden, schreibt die "Rheinische Post". Der Bundestag solle die Neuregelungen vor der Sommerpause beschließen, doch sei mit Widerstand im Bundesrat zu rechnen. Inkrafttreten werde die Verordnung daher frühestens im ersten Quartal 2014, hieß es in Regierungskreisen.

Schlagworte zum Thema:  Energieeinsparverordnung

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