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Regierung: Keine Beschwerden über Gagfah-Wohnungen

Die Bundesregierung weiß nach eigenen Angaben nur aus den Medien von der Kritik am Instandhaltungszustand von Wohnungen der Immobiliengesellschaft Gagfah.

Gegen die Wohnungsgesellschaft Gagfah sind in letzter Zeit Vorwürfe laut geworden, ihren Wohnungsbestand auf Kosten der Mieter zu vernachlässigen. Die Bundesregierung hat hierzu mitgeteilt, keine eigenen Erkenntnisse zu haben. Beschwerden von Mietern, des Deutschen Mieterbundes oder einzelner Kommunen über ungenügende Instandhaltungen von Gagfah-Wohnungen lägen nicht vor, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Ob und ggf. in welchem Ausmaß die Instandhaltung von Wohnungen der Gagfah ungenügend sei, könne seitens der Regierung nicht beurteilt werden. Die Geschäftspolitik der Gagfah bezüglich der Instandhaltung des Wohnungsbestands sei nicht Gegenstand der Berichtspflicht des Unternehmens gegenüber der DRV Bund. Die frühere Bundesversicherungsanstalt für Angestellte hatte die Gagfah 2004 für über 3 Milliarden Euro an den US-Investor Fortress verkauft.

 

 

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