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Rauchwarnmelder werden in Berlin Pflicht

Berlin führt Rauchwarnmelderpflicht ein
Bild: Lupo ⁄

Berlin schreibt als letztes Bundesland Rauchwarnmelder in Wohnungen vor. Das hat das Abgeordnetenhaus beschlossen. Für Bestandsbauten gilt eine mehrjährige Übergangsfrist.

In Berlin müssen Aufenthaltsräume in Wohnungen sowie die zugehörigen Rettungswege künftig mit Rauchwarnmeldern ausgestattet werden. Das ergibt sich aus einer Novellierung der Berliner Bauordnung, die das Abgeordnetenhaus beschlossen hat. Die Novelle tritt zum 1.1.2017 in Kraft. Für Neubauten gilt die Neuregelung ab Inkrafttreten, für Bestandsbauten ist eine Nachrüstfrist bis Ende 2020 vorgesehen.

Die Installation der Geräte obliegt dem Gebäudeeigentümer. Für die Wartung sind die Mieter verantwortlich, sofern der Eigentümer dies nicht selbst übernimmt.

Berlin ist das letzte Bundesland, das eine Rauchwarnmelderpflicht für Wohnungen einführt.

§ 48 Abs. 4 der novellierten Berliner Bauordnung lautet:

In Wohnungen müssen

1. Aufenthaltsräume, ausgenommen Küchen, und
2. Flure, über die Rettungswege von Aufenthaltsräumen führen,

jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Bestehende Wohnungen sind bis zum 31. Dezember 2020 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den Mietern oder sonstigen Nutzungsberechtigten, es sei denn, die Eigentümerin oder der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst.


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Schlagworte zum Thema:  Rauchwarnmelder, Rauchmelder

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